Aufnahme ins Unesco register

DAS MÄRCHENLAND IM UNESCO-REGISTER EINGETRAGEN

Im Jahr 2018 wurde das Märchenland in das UNESCO-Register, das sogenannte Register of Good Safeguarding Practices, als gutes methodisches Beispiel aufgenommen. Wir waren damals die 20. Organisation der Welt, die in dieses sehr gute Register aufgenommen wurde, und die erste, die Schweden für diese Konvention nominiert hatte.

Im Zusammenhang mit der Nominierung wurde ein Film über die Arbeit des Märchenlandes gedreht, den Sie hier sehen können!

Weitere Informationen über die Nominierung der schwedischen Regierung und die Aufnahme in die UNESCO finden Sie in der folgenden Pressemitteilung:

Alice Bah Kuhnke, Kultur- und Demokratieministerin (2014-2019) begrüsst den Beschluss:

  1. November 2018

Die umfangreiche Arbeit mit Märchen und mündlichen Erzählungen des Märchenlandes ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie eine Organisation das immaterielle Kulturerbe hervorheben, verbreiten und entwickeln kann. Es ist erfreulich, dass die UNESCO der Arbeit, die das Märchenland auf diese Weise geleistet hat, Aufmerksamkeit schenkt. Das Märchenmuseum ist eine echte Inspirationsquelle für andere Akteure, die sowohl in Schweden als auch international mit immateriellem Kulturerbe arbeiten.

 

DAS MÄRCHENLAND FÜR DAS UNESCO REGISTER NOMINIERT

  1. Juni 2017

Zum ersten Mal hat die schwedische Regierung eine Arbeit zur Sicherung des immateriellen Kulturerbes für das UNESCO-Register guter methodischer Beispiele nominiert.

Zum ersten Mal hat die schwedische Regierung eine Arbeit zur Sicherung des immateriellen Kulturerbes in das UNESCO-Register für gute methodische Beispiele (“Register of Good Safeguarding Practices”) nominiert. Dies wurde von der Regierung am 16. März 2017 beschlossen. Im Rahmen der UNESCO-Konvention zum Schutz des immateriellen Kulturerbes gibt es ein Register, in dem die UNESCO Orte hervorheben möchte, an denen erfolgreich an der Sicherung eines immateriellen Kulturerbes gearbeitet wurde. Heute gibt es weltweit 17 solcher Orte, von denen sich nur einer in den nordischen Ländern (Norwegen) befindet.

 – Wir freuen uns sehr über die Nominierung und darüber, dass die Regierung unsere langjährige Arbeit zur Hervorhebung der mündlichen Erzählung als wichtigen Bestandteil unseres immateriellen Kulturerbes gewürdigt hat, sagt Per Gustavsson, einer der Gründer des Erzählernetzwerks Kronoberg.

 

DAS MÄRCHENLAND IM UNESCO-REGISTER!

  1. November 2018

Wir haben heute die erfreuliche Nachricht erhalten, dass das Märchenland in das UNESCO-Register für gute methodische Beispiele der Sicherung von immateriellem Kulturerbe, in unserem Fall für die mündliche Erzähltradition, eingetragen wurde. Dies geschah auf der laufenden Sitzung des UNESCO-Komitees in Mauritius.

Das Register unterliegt der UNESCO-Konvention zum Schutz des immateriellen Kulturerbes. Das Märchenland ist die erste schwedische Nominierung im Rahmen der Konvention und das 20. Beispiel der Welt, das in dieses Register eingetragen wurde.

Neben der Aufnahme des Märchenlandes in das Register wurde auch darauf hingewiesen, dass der Antrag selbst vorbildlich sei, ein gutes Beispiel dafür, wie Anträge geschrieben werden sollten.

Das Register, das Vorbilder auf der ganzen Welt hervorhebt, zeigt eine geografische und inhaltliche Bandbreite. Es gibt zum Beispiel Stoffproduktion aus Usbekistan, Fandango aus Brasilien sowie Bootsbautradition aus Norwegen – und jetzt auch mündliche Erzählungen aus Schweden. Mit einigen anderen Vertretern im Register ist die mündliche Erzählung ein Teil des aktuellen Projekts, aber unser uneingeschränkter Fokus auf die mündliche Erzähltradition trägt jedoch zu einem neuen und wichtigen Element im Register bei.

– Als wir Anfang der 1980er Jahre damit begannen, die Erzähltradition in Ljungby wieder zum Leben zu erwecken, glaubte ich nicht in meinen wildesten Vorstellungen, dass wir eines Tages ein Beispiel für die ganze Welt sein würden, wie die Tradition des mündlichen Erzählens und ihre Märchen und Sagen gesichert und weiterentwickelt werden können. Es fällt mir immer noch schwer zu begreifen, wie groß dies wirklich ist. Ich möchte mich bei allen bedanken, die beteiligt waren und mit großem Einfallsreichtum, Engagement und Geduld daran gearbeitet haben. Ich möchte auch den Märchenland-Gemeinden, der Region, dem Verwaltungsrat des Landkreises, dem Bundesstaat und allen anderen, die uns im Laufe der Jahre unterstützt haben, danken. Es ist ein großes Vertrauen, das uns die UNESCO entgegenbringt, aber ich bin überzeugt, dass wir die Erwartungen erfüllen können, weil wir engagierte Mitglieder und außergewöhnlich kompetente und enthusiastische Mitarbeiter haben, sagt Per Gustavsson, Gründer und Vorsitzender des Vereins Erzählnetzwerk Kronoberg, der das Märchenland leitet.

Meg Nömgård, Betriebsleiterin des Märchenlandes, vor Ort auf Mauritius, sagt, dass es wunderbar ist!

 – Wir haben hier so viel positive Resonanz erhalten, viele Länder kommen auf uns zu und wollen wissen, wie wir arbeiten. Wir haben mehrere Anfragen für Studienbesuche und zukünftige internationale Zusammenarbeit erhalten. Wir freuen uns darauf, unsere Methode zu teilen und von anderen zu lernen. Wir entwickeln unsere Arbeit ständig weiter und eine verstärkte Zusammenarbeit mit der UNESCO wird für uns sehr lohnend sein, aber auch für alle (Menschen und Organisationen), die auf die eine oder andere Weise zum Märchenland beitragen. Wir freuen uns, die Welt im Märchenland begrüßen zu dürfen!

 

Der diesjährige schwedische UNESCO-Preis geht an Meg Nömgård

  1. März 2016

Die Betriebsleiterin des Märchenmuseums, Meg Nömgård, wurde mit dem schwedischen UNESCO-Preis 2016 ausgezeichnet.

Mit dem Preis soll eine Person oder Organisation hervorgehoben werden, die im vergangenen Jahr einen besonderen und herausragenden Beitrag in Bereichen der UNESCO geleistet hat. Die diesjährige Empfängerin des schwedischen UNESCO-Preises ist Meg Nömgård, Betriebsleiterin des Märchenlandes des Kronoberg-Erzählernetzwerkes.

Meg arbeitet hart daran, die UNESCO-Konvention zum Schutz des immateriellen Kulturerbes zu fördern, und sie war auch in Zusammenarbeit mit dem Institut für Sprachen und Volkserinnerungen aktiv, das die Aufgabe der Regierung innehat, mit der Konvention zusammenzuarbeiten.

 – Ich fühle mich sehr geehrt über diese schöne Auszeichnung. Ich teile diese Auszeichnung mit allen, die seit 27 Jahren im Verein Erzählernetzwerk Kronoberg unschätzbare Arbeit geleistet haben, um das Märchenland und das mündliche Erzählgut als Teil unseres immateriellen Kulturerbes gezielt zu fördern. Es fühlt sich wie eine schöne Anerkennung an für unsere gemeinsame Arbeit. Ich bin auch dankbar für die Unterstützung und das Interesse, das ich vom schwedischen UNESCO-Rat, dem Institut für Sprache und Folklore, der Region Kronoberg, der Gemeinde Ljungby und dem Verwaltungsrat des Landkreises Kronoberg an der Arbeit an der Konvention zum Schutz des immateriellen Kulturerbes erhalten habe. Das Märchenland ist heute ein lokaler, regionaler, nationaler und internationaler Akteur auf diesem Gebiet. Diese Auszeichnung gibt neue Energie für die weitere Arbeit, bei der es unser Ziel ist, die Botschaft der Konvention und unser Wissen weiter zu verbreiten, sagt Meg Nömgård.

Mehr Information über die Aufnahme:

http://www.isof.se/om-oss/nyheter-och-press/nyhetsarkiv/nyheter-2018/2018-11-29-unesco-utnamner-Sagobygden-till-gott-exempel-pa-arbete-med-immateriella-kulturarv.html

Mehr Information über das UNESCO Register:

https://www.unesco.de/kultur-und-natur/immaterielles-kulturerbe/immaterielles-kulturerbe-weltweit

https://www.unesco.de/kultur-und-natur/immaterielles-kulturerbe/immaterielles-kulturerbe-sein